1. Kunstkritik :

 

  ...Tatjana ist ein Produkt von Europa, da sie zwar Russin ist, aber interkulturell lebt , denkt und handelt. Sie spricht mehrere Fremdsprachen. Insbesondere kennt sie sich mit der deutschen Kultur aus. Tatjana bereitet eine komplexe Kunst vor und hat verschiedene Formen der Umsetzung. Ihr besonderes Markenzeichen ist “Grau”.

 “Grau” ist ein Wort, dass alles und nichts bedeutet. Die Farbe Grau ist eine der schwierigsten Farben überhaupt, weil die Grundlage immer Schwarz und Weiß sind. Es reicht aber einen Tropfen einer anderen Farbe, oder auch mehreren, und das schwarz-weiße Grau verwandelt sich in eine Farbe, die beeindruckt..

 Der Satz “Du malst mit gedämpften Farben” mag farblos klingen. In der Tat ist es aber eine außerordentliche Qualität, weil es den Erfolg des chromatischen Elements in einem Verhältnis zum Licht bedeutet, und das ist nicht einfach.

 Ihre Bilder werden oft zu fantastischen und mythischen Objekten im kleinen Format, sicher auf einer literarischen Basis..Tatjana öffnet sich nicht sofort, sie behält immer einen Teil ihrer Traumwelt für sich..

 

 

Kunstkritiker Alfredo M.Barbagallo, Juli 2009, Rom (Italien)

 

 
2. Kunstkritik :

 

 ..Die Werke von Tatjana Meier leben in einer Dimension zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Körperlichkeit und Spiritualität. Ausgeglichen und geschickt in der Erfassung der Farbtöne, visualisiert sie Orte und Objekte, die manchmal in Vergessenheit geraten, die in eine tiefe Lyrik und Poesie eintauchen lassen. Blumen und weibliche Figuren heben hervor den verführerischen und fesselnden Charakter der Werke, erzählt durch eine raffinierte chromatische Ausdruckskraft. Das Wesen der Objekte der Künstlerin ist manchmal gleichzeitig mysteriös und unruhig, wodurch eine bemerkenswerte metaphysische Bedeutung entsteht. Beständig und doch innovativ, die experimentelle Suche der Künstlerin verzeichnet einen raffinierten figurativen Weg mit bemerkenswerten lyrischen und symbolischen Eigenschaften.

 

Kunstkritiker Prof. Gianluigi Guarneri, Januar 2012 Cremona ( Italien)

 

3. Auszug aus „Laudatio zu einer Ausstellung

...Tatjana Meier hat eine besondere Ehrung in Form dieser Rede verdient, da sie als eine kunstvolle „Dichterin“ auftritt. Als eine „Dichterin“ der Formen, Stimmungen, Symbole und Farben. Ihre Bilder sind Geschichten, welche eher Fragen aufwerfen als Fragen zu beantworten. Die Bilder sind Gleichnisse, welche eine Kette von Vermutungen und Zusammenhängen auslösen. Einerseits hat der Betrachter die Sehnsucht das Rätsel dieser Bilder zu lösen, andererseits hat er den Wunsch sie einfach ohne Erklärung zu bewundern.

Der Malstil Tatjanas kann als eine Synthese der Stilrichtungen Impressionismus, Expressionismus und Fauvismus bezeichnet werden. Trotz des Versuchs diese Bilder in eine kunstgeschichtliche Schublade zu stecken, bleibt immer eine gewisse Einzigartigkeit. Diese Einzigartigkeit spiegelt einen durch viele Reisen geprägten Künstlerweg wieder. Einen Augenblick des Erwartens und des Innehaltens ist in vielen Bildern eingefangen. Als ob man vor einer Schwelle steht ohne sie überschreiten. Als ob man einen Einblick von einer in dem Bild verborgene Dimension gewinnt, ohne sie durchdringen zu können.

Die Kompositionen sind offen, aber nicht zu dem Publikum, sondern zu einem Universum, welches man in der Tiefe des Bildes vermutet.Der Betrachter ist in einem imaginären Anblick mit einbezogen. Dies scheint die Offenheit und die Überraschung des wahren Lebens zu zeigen. Das Leben mit seinen Mysterien, mit seiner Ungewissheit und mit seinem Entwicklungsdrang. Jedes Bild von Tatjana ist ein ungelöstes Rätsel, ein Versprechen auf ein weiteres Bild. Dieses Bilderpuzzle mit unsichtbaren Anfang und Ende ist kaum mit wenigen Ausstellungen auszuschöpfen.

Elitsa Filcheva (Künstlerverein SagArt e.V.), Juni 2011. Leipzig (Deutschland)

4. Leipziger Volkszeitung - LVZ , Zeitungsartikel "Die Festanstellung gibt Sicherheit", Juli 2012  

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Journalistin Vera Cornette

5. "MOST" - Monatliche deutsch-russische Zeitschrift aus Leipzig, Artikel "Tatjana Meier: Dialog mit der Leinwand", Juni 2013  (auf Russisch)

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Journalist Anatolii Grinwald

6.  "LA VOCE DEL NISSENO" -  Copertina terza edizione 2013, Artikel "Tatjana Meier und ihre Gedanken vor der Leinwand", Juli 2013  (auf Italienisch) 

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Journalist MICHELE BRUCCHERI

7. "..Mehrmals im Jahr besucht Tatjana Meier ihre Freunde in Italien. Im Ergebnis entstehen Bilder, die weniger Abbilder des Gesehenen als Reflexionen der Summe aus Gesehenem und Erlebten sind, Bilder zwischen Realität und Fantasie. Dabei ist es weniger die figürliche Erscheinung, die Gestalt des Abgebildeten, als vielmehr die Farbigkeit der Gegenstände, mit der die Künstlerin spielt.

Ihre Bildkompositionen sind immer klar und vernünftig, die Figuren und Gegenstände sind deutlich erkennbar, real verortet, bestechen durch kühle Sachlichkeit, scheinen aus dem Leben gegriffen und doch typisch, erweisen sich bei genauerer Betrachtung doch als mysteriös, experimentell und bewegend.

Es paart sich die kühle Sachlichkeit realistischer Formen und scharf gezogener Konturen mit ergreifender Sinnlichkeit surrealer Farbigkeit, die zunächst kalt und klar wirkt, und dabei doch ein Feuer von Wärme und Licht birgt, das gerade dem Charakter des italienischen Flairs entspricht.

Dabei ist es gleichgültig, ob die Bilder Landschaft oder Architektur darstellen oder Geschichten erzählen. Konturierung und Farbe sind immer erkennbar als typisch Meierscher Stil...Es ist eine Handschrift, die unverwechselbar ist und sich in verschiedenen Techniken dokumentiert; die Handschrift einer Künstlerin, die zu sich selbst gefunden hat, die unverwechselbar und klar ist, und das, obwohl sie noch zwischen Deutschland und Italien schwebt.."

Laudatio zur personellen Ausstellung von T.Meier "Italienische Motive", Rainer Pleß (Maler, Bildhauer, Schriftsteller)

22.11.14, Pegau/ Leipzig

 

8. Blog über Leipzigs Kreative von Jea Pics (Interview, Oktober 2018) : https://www.kunst-aus-leipzig.de/tatjana-meier-malerei-oelmalerei/

9. Vernissage-Borna.Neu-ohne-Text-rechts-neu.JPG - 542.58 kb